NetPaper - Viel Lärm um Nichts?

Wie schon vor einigen Tagen angekündigt, haben Yannick Eckl und Matthias Kiesche nun ihr erstes Online-Magazin NetPaper veröffentlicht und - enttäuscht.

Optisch völlig ohne Konzept und durchgehendem Design, was für ein Magazin oder ein Format welches sich so nennt, an sich zwingend wäre - sowie graphischen Spielereien die eher an die ersten Gehversuche eines auszubildenden Grafikers erinnern, enttäuscht die auf Doppelseiten angelegte erste Ausgabe von NetPaper. Überladen mit einem heillosen Chaos unterschiedlichster Schriften und Schriftgrössen auf jeder Seite sowie einem Farben- und Bilderchaos erster Güte.

Da helfen auch Beteuerungen seitens Matthias Kiesche nicht, dass einige Beiträge erst am letzten Tag gesetzt wurden und man versucht hat alles noch irgendwie unterzubringen. Für solche Fälle gibt es Fliesstexte bzw. ein stehendes Layout. Zumal die Deadline für ein Monatsmagazin ja nicht gerade am allerletzten Tag enden sollte.

Yannick Eckl kann als verantwortlicher Chefredakteur weder stilistisch noch inhaltlich überzeugen und präsentiert Themen und Artikel, die in dieser boulevardmässigen Weise allenfalls für seine Mitschüler von gesteigerten Interesse sein mögen.

Vielleicht hätte man mit der Veröffentlichung lieber doch noch bis zum Jahresbeginn gewartet. So wird man sich bei NetPaper die Weihnachtszeit wohl mit ein paar Sonderschichten versüssen, um die zweite Ausgabe dann auch in einem trendy Web2.0-Style zu veröffentlichen.

Alles in allem ein netter Versuch für etwas “Lärm in der Blogszene” zu sorgen, jedoch wird dessen Echo rasch verhallt sein wenn die Herausgeber jetzt nicht Ihre Hausaufgaben machen. Nach all den grossartigen Ankündigungen hatte man sich doch mehr erwartet und hätte auch mehr erwarten dürfen.

eBook checker am 2. Dezember 2007 in eNews
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2 Antworten zu 'NetPaper - Viel Lärm um Nichts?'

  1. […] Die erste Ausgabe wird nicht überall gelobt, wie zum Beispiel beim ebook checker. […]

  2. […] Auch wenn das Magazin nicht überall als gut empfunden wurd (LESE HIER NACH) und auch ich einiges zu bemängeln habe, so ist das Magazin im Großen und Ganzen […]